Was ist Degility?

Die noch wenig bekannte Hundesportart folgt dem Agility-Prinzip: Ein Mensch-Tier-Duo meistert gemeinsam einen Parcours mit unterschiedlichen Hindernissen und Aufgaben. Doch im Unterschied zum Agility können die Teams viel gelassener an die Hindernisse herangehen. Denn Zeit spielt keine Rolle. Stattdessen sind die jeweiligen Herausforderungen korrekt durchzuführen. Dabei stärken die Aufgaben Ausdauer, Konzentration, Muskelaufbau und Balance des Hundes, ohne Druck auszuüben.

Der Parcours orientiert sich an den individuellen Möglichkeiten des Vierbeiners. Neben Degility gibt es außerdem Mobility und Fungility für Hunde. Alle sind eng miteinander verwandt, wobei es beim Mobility noch etwas langsamer zugeht. Beim Fungility gilt die Devise: Erlaubt ist, was gefällt!

Für welche Hund eignet sich Degility?

Degility ist auch für kleine oder ältere Hunde mit Arthrose geeignet. Selbst Schwergewichte und Hunde, die sich von einer Erkrankung erholen, können mitmachen! Je nach Bewegungseinschränkung könnte für diese Hunde auch Mobility eine gute Alternative sein. Doch prinzipiell eignet sich Degility für jeden Hund, der Spaß daran hat, mit seinem Besitzer gemeinsam Hindernisse zu bewältigen.

Bereits Welpen können langsam in einen Degility-Parcours hineinschnuppern. Ängstliche Hunde bekommen hier die Möglichkeit, an der Seite ihres Besitzers neues Selbstbewusstsein zu tanken. Natürlich können sie den Parcours auch auf flotter Pfote durchlaufen. Hunde, die sprichwörtliche Hummeln im Hintern haben, könnten darüber hinaus Spaß am wettbewerbsorientierten Charakter von Agility haben.